Header

Suche

Alumna Erfahrungen Aksana Hinder CAS in Leadership: Nachhaltige Leistungen, Wertschätzungen und Verantwortung der Mitarbeitenden

Aksana Hinder, 46, lebt mit ihrer Familie in Unterägeri. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im strategischen Einkauf sowie im globalen IT Category Management. Seit über zehn Jahren verantwortet sie in international tätigen Organisationen umfangreiche IT- und Professional-Services-Portfolios und bewegt sich dabei an der Schnittstelle von Einkauf, Technologie und Management.

Aksana Hinder, 46, lebt mit ihrer Familie in Unterägeri. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im strategischen Einkauf sowie im globalen IT Category Management. Seit über zehn Jahren verantwortet sie in international tätigen Organisationen umfangreiche IT- und Professional-Services-Portfolios und bewegt sich dabei an der Schnittstelle von Einkauf, Technologie und Management. Ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Steuerung komplexer Lieferantenlandschaften, dem Aufbau wirksamer Governance-Strukturen und der Mitgestaltung strategischer Beschaffungsentscheidungen.

Besonders reizvoll an ihrer aktuellen Funktion findet sie die Leadership-Komponente im strategischen Einkauf. Heute wirken Beschaffungsentscheide direkt auf Technologie-Strategien, Risikomanagement und die Zusammenarbeit mit globalen Partnern ein. Gerade in diesem Umfeld motiviert es sie, unterschiedliche Interessen zu vereinen, strategische Lösungen zu entwickeln und langfristige, nachhaltige Lieferantenbeziehungen aufzubauen.

Als Ausgleich zum Berufsalltag beschäftigt sie sich gerne mit wirtschaftlichen und politischen Themen, mit Longevity oder sie treibt Sport. Der berufsbegleitend absolvierte CAS in Leadership hat ihr neue Perspektiven eröffnet und ihr wirkungsvolle Instrumente vermittelt, um ihre Mitarbeitenden kompetent und zielsicher zu führen.

Warum und wann haben Sie begonnen, sich für das Thema Leadership zu interessieren?

Wie die Meisten habe ich Leadership zunächst aus der passiven Perspektive erlebt. Ich habe recht früh damit begonnen, die verschiedenen Verhaltensmuster, die ich dabei kennengelernt habe, zu analysieren, um sie besser zu verstehen. Dabei fiel mir dann sehr schnell die enorme Bandbreite dessen auf, was man im Alltag alles kennenlernt. Hieraus entwickelte ich dann den Wunsch, mich tiefer mit den verschiedenen Aspekten von Leadership zu beschäftigen und zu verstehen, aus welchen Gründen gewisse Ansätze funktionieren und andere wiederum nicht.

Wie sind Sie auf den CAS in Leadership aufmerksam geworden und weshalb haben Sie sich für dieses Angebot der Universität Zürich entschieden?

Ich bin von meinem Arbeitgeber für ein Förderprogramm zur Entwicklung von Mitarbeitenden ausgewählt worden. Dabei konnte ich auch eine Weiterbildung auswählen. Für mich war schnell klar, dass ich mich mit dem Thema Leadership beschäftigen möchte. Die Universität Zürich hat dabei nach meiner Recherche das beste und praxisnächste Angebot gehabt, weshalb ich mich für den CAS in Leadership beworben habe.

Haben Sie sich vor dem CAS besondere Ziele gesteckt, die Sie erreichen wollten?

Mein Ziel war, aus dem CAS viele Ansätze mitnehmen zu können, die ich in meiner eigenen Tätigkeit anwenden kann. Daher war es mir wichtig, bei den Lehrveranstaltungen einen möglichst tiefen Einblick in das jeweilige Thema zu erhalten. Ich habe die einzelnen Blöcke der Weiterbildung daher auch so zusammengestellt, dass die Inhalte mit meinen Erfahrungen und Bedürfnissen eine hohe Übereinstimmung aufgewiesen haben. Rückblickend hat sich diese Herangehensweise für mich  sehr gelohnt, da ich dadurch stets den direkten Anwendungsbezug in meiner Tätigkeit hatte.

Welche Themen fanden Sie am relevantesten für Ihre berufliche Praxis?

Drei Themenfelder aus dem CAS in Leadership haben mich besonders angesprochen: Leadership, Krisenkompetenz und strategische Verhandlungen.

Im Leadership-Modul wurde mein Führungsverständnis geschärft: Nachhaltige Leistung entsteht dort, wo Wertschätzung gelebt wird und Mitarbeitende Verantwortung übernehmen können.

Im Modul Krisenkompetenz stand für mich die Bedeutung von psychologischer Sicherheit und Fehlerkultur im Zentrum. Teams bleiben in Drucksituationen nur dann handlungsfähig, wenn Probleme offen adressiert werden können.

Für meine aktuelle Rolle im strategischen Einkauf waren die Inhalte zu strategischen Verhandlungen besonders praxisnah – insbesondere die Vertiefung von BATNA, ZOPA und Ansätze aus dem Negotiation Engineering.

Der CAS hat meine Führungsperspektive geschärft und methodisch fundiert weiterentwickelt.

Hat Ihnen die Weiterbildung geholfen, etwas Bestehendes kritisch zu hinterfragen?

Ja, hier konnte ich tatsächlich direkt Nutzen aus den Lerninhalten ziehen. Gerade im Spannungsfeld verschiedener Interessen kann man in der Praxis immer wieder beobachten, dass die bewährten Ansätze von Leadership oft gleich zu Beginn «über Bord geworfen» werden. Wenn man damit im Alltag mit den noch ganz frischen Eindrücken des CAS im Kopf konfrontiert wird, erkennt man sehr gut, dass etwas gerade gänzlich falsch läuft.

Gibt es Themen, die Sie nach dem CAS noch weiter vertiefen möchten?

Da fallen mir vor allem die Bereiche Change Management undKrisenkompetenz ein. Hier sehe ich gerade im aktuellen Umfeld einen wachsenden Bedarf, da dort viele der herkömmlichen Ansätze schnell an ihre Grenzen stossen und den spezifischen Anforderungen nicht vollends gerecht werden können. Aber auch im Thema Strategische Verhandlung möchte ich in Zukunft noch weiter gehen, denn hier liegt bereits jetzt ein ganz persönliches, starkes Interesse von mir.

Inwiefern glauben Sie, dass der CAS Ihre persönliche und berufliche Entwicklung fördern wird?

Der CAS hat meinen persönlichen Werkzeugkoffer deutlich erweitert. Ich habe in meiner bisherigen Karriere natürlich schon Vieles kennengelernt und angewendet. Die Inhalte des CAS haben mir dabei viele neue Perspektiven eröffnet, die mir helfen werden, sowohl die bekannten Ansätze zu verbessern als auch neue einsetzen zu können. Ich fühle mich nach dem CAS deutlich kompetenter, um Mitarbeitende dauerhaft erfolgreich zu führen.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kommiliton:innen erlebt?

Es gibt viele Momente, die mir in Erinnerung geblieben sind. Die Gruppenarbeiten waren stets eine hervorragende Gelegenheit, um das gerade Gelernte zusammen zu vertiefen und zu diskutieren. Hierbei profitiert man ungemein von der grossen Breite an Wissen und Kenntnissen, die die Kommilitoninnen und Kommilitonen mitbringen. Und zusätzlich kann man als Nebeneffekt in diesen Gruppenarbeiten auch sein persönliches Netzwerk schnell erweitern.

Hat Ihnen etwas besonders gut gefallen an dieser Weiterbildung?

Ich empfand die Terminierung der einzelnen Veranstaltungen des CAS als sehr effizient. In der Regel fanden die Lehrblöcke jeweils zusammenhängend am Freitag und Samstag statt, so dass man sich in ein Thema ohne Ablenkung vertiefen konnte. Der Koordinationsaufwand mit dem Arbeitgeber ist dadurch ebenfalls deutlich leichter, denn es bleibt am Ende bei einer überschaubaren Zahl an Tagen, an denen man nicht im Büro sein kann. Ein weiterer sehr positiver Aspekt war auch die sehr kooperative, unterstützende Organisation des CAS seitens der Leitung des Studiengangs. Fragen und Anliegen wurden immer sehr rasch im Sinne der Teilnehmenden beantwortet. Ganz so, wie es sein sollte.

Was ist die grösste Herausforderung an diesem CAS?

Die grösste Herausforderung? Da fallen mir ganz direkt zwei Samstage zu Beginn des Jahres ein, an denen es dunkel und kalt war. Wenn man sich dann nach einer anstrengenden Arbeitswoche aufraffen muss, sich früh am Morgen auf den Weg zu machen, wünscht man sich in dem Moment schon mal, man könnte noch liegenbleiben. Und auch den einen oder anderen Sonntagnachmittag, an dem man sein Reflexionstagebuch fertigstellen musste, hätte man dann gerne für andere Aktivitäten genutzt. Aber rückblickend verblasst das schnell wieder, wenn man sich bewusst wird, was man alles aus dem CAS mitnehmen konnte.

Würden Sie den CAS in Leadership weiterempfehlen und falls ja, wem?

Ja, ich würde und werde diese Weiterbildung auf jeden Fall empfehlen. Ich finde, man sollte hierfür schon verschiedene Führungsstile kennengelernt oder auch selbst schon angewandt haben, damit auch die Perspektive der Praxisreflexion voll genutzt werden kann.

Herzlichen Dank, Aksana Hinder!

(Weitere Informationen zum CAS in Leadership finden Sie hier.)
Text: Linda Betschart

Passende Weiterbildungsangebote der Executive Education


Unterseiten