Christian Dinkel, CAS in General Management
Christian Dinkel, 37, wohnt mit seiner Familie in Beinwil am Hallwilersee und absolviert berufsbegleitend den CAS in General Management. Der promovierte Maschinenbauingenieur ist aktuell als Projektleiter in einem Schweizer Kernkraftwerk tätig und verantwortlich für die Zwischenlagerung von Brennelementen. Kerntechnik empfindet er als ein äusserst spannendes Umfeld und als Projektleiter hat er sowohl technische als auch kommerziell-vertragliche Themenstellungen auf seinem Schreibtisch. Mit seiner Familie verbringt Christian Dinkel gerne Zeit in den Bergen beim Wandern, dabei kann er wunderbar seinem Hobby, der Fotografie, nachgehen. Am CAS schätzt er besonders die Modularität, die es ihm erlaubt, Weiterbildung, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Zudem sagt ihm die Mischung aus Praxisnähe und akademischem Fundament sehr zu.
Warum und wann haben Sie begonnen, sich für das Thema Management zu interessieren?
Ich habe eine klassische ingenieurswissenschaftliche Ausbildung absolviert und mich immer weiter auf bestimmte kerntechnische Themen spezialisiert. Managementthemen spielten nur eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig werden für erfolgreiche Projekte aber auch zusätzliche Fähigkeiten benötigt: Kommunikation und Finanzen spielen aus meiner Sicht eine wichtige Rolle, aber auch bei Führungs- und Strategiethemen war es mir wichtig, mich weiterbilden zu können.
Wie sind Sie auf den CAS in General Management aufmerksam geworden?
Als ich für mich die Entscheidung getroffen hatte, eine berufsbegleitende Weiterbildung zu absolvieren, begann ich ganz klassisch mit einer Online-Recherche. Wichtig war mir, dass der CAS sehr breit aufgestellt ist, mit vielen individuellen Wahlmöglichkeiten. Ausserdem war mir eine gewisse Qualität wichtig, sprich, sehr gute Dozent:innen und eine renommierte Hochschule. Nach einiger Recherche bin ich dann auf das Angebot der Universität Zürich gestossen.
Weshalb haben Sie sich für dieses Angebot entschieden?
Beim CAS in General Management der Universität Zürich passte für mich einfach alles zusammen: Ich konnte jene Module wählen, die mich individuell am meisten reizten. Gleichzeitig war es möglich, diese Module so zu verteilen, dass auch die beruflichen und privaten Termine mit dem Zeitaufwand der Fortbildung unter einen Hut zu bringen waren. Wichtig war es mir auch, Präsenzveranstaltungen zu besuchen und im kleinen Kreis mit anderen Studierenden zu diskutieren, zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Hierbei wurde ich auch vom Programmdirektor in einem persönlichen Gespräch gut beraten, sodass die Entscheidung schliesslich zugunsten der Universität Zürich fiel.
Wie war Ihr erster Eindruck vom CAS-Programm?
Sehr gut! Im ersten Modul stand das Thema Strategisches Management an und der sehr gute Dozent fand aus meiner Sicht genau die richtige Mischung aus akademischem Wissen und praktischer Anwendung. Das war wirklich super! Ausserdem wurden die CAS-Teilnehmenden direkt ins "kalte Wasser" geworfen und mussten bzw. durften sehr viel selbst erarbeiten und präsentieren. Das hat mir sehr zugesagt.
Welche Themen oder Konzepte fanden Sie am interessantesten?
Da fällt es mir schwer, mich zu entscheiden. Toll fand ich einerseits das Modul Strategisches Management. Dort habe ich einen ganzen Werkzeugkasten mitbekommen, aus dem ich mich für unterschiedlichste Herausforderungen bedienen kann. Mindestens genauso spannend war aber das Thema Innovationsmanagement im Modul Corporate Entrepreneurship. Ich bin ja in der Kerntechnik zuhause, einer Branche also, die man wohl eher als konservativ und wenig innovationsfreundlich bezeichnen würde, wenn man von aussen darauf blickt. Im Modul ging es aber natürlich auch darum, wie man ganz grundsätzlich innovationsfreundliche Umgebungen und Teams schaffen kann. Das war sehr bereichernd.
Gab es etwas, das Ihnen bisher besonders gut gefallen hat?
Da kann ich gar keine einzelne Sache besonders hervorheben, ich bin mit dem kompletten CAS sehr zufrieden. Das hat sehr gut gepasst. Man wurde gefordert, hat aber auch Spass gehabt und trotzdem viel gelernt!
Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kommiliton:innen erlebt?
Das war immer ein toller, offener Austausch mit spannenden Menschen aus unterschiedlichsten Gebieten. In den Kaffee- und Mittagspausen kamen stets gute Gespräche zustande. Wenn ich zukünftig eine fähige Person aus dem Bereich Banking, Datenanalyse oder Bauingenieurswesen benötige, wüsste ich jetzt, an wen ich mich wenden könnte.
Inwiefern glauben Sie, dass der CAS Ihre persönliche und berufliche Entwicklung fördern wird?
Das wird sich zeigen! Ich bin überzeugt, dass man sich kontinuierlich fortbilden muss und ich habe das grosse Glück, dass Weiterbildung auch bei meinem Arbeitgeber eine sehr wichtige Rolle spielt. Die Unterstützung des Arbeitgebers macht das Absolvieren einer berufsbegleitenden Weiterbildung natürlich deutlich leichter und ich hoffe, dass ich im Gegenzug das Erlernte in die Firma einbringen kann.
Was ist die grösste Herausforderung an diesem CAS?
Die grösste Herausforderung ist sicherlich, die nötige Zeit für die Weiterbildung "freizuschaufeln" und neben den beruflichen und privaten Pflichten ein gutes Zeitmanagement zu etablieren. Vorteilhaft ist, dass man die Module bei diesem CAS individuell zusammenstellen kann und somit die eigenen Bedürfnisse berücksichtigen kann.
Was sind Ihre Erwartungen für die verbleibenden Module des CAS?
Ich darf noch ein spannendes Modul absolvieren: Change Management. Darauf freue ich mich sehr! Die Inhalte kann ich hoffentlich im Alltag gut gebrauchen. Das ist jedenfalls meine Hoffnung. Die Erwartung ist natürlich ausserdem, dass sich das letzte Modul mindestens genauso spannend gestaltet wie die vorherigen.
Würden Sie diese Weiterbildung weiterempfehlen und fall ja, wem?
Ja, definitiv. Mich haben die Dozierenden in allen von mir besuchten Modulen wirklich überzeugt. Insbesondere Personen, die eine praxisnahe Weiterbildung mit einem starken akademischen Fundament suchen, sind hier richtig. Grade, wenn man einen technischen Background hat, sind die Module äusserst bereichernd.
Herzlichen Dank, Christian Dinkel!
(Hier finden Sie weitere Informationen zum CAS in General Management.)
Text: Linda Betschart