Herzliche Gratulation zum Abschluss CAS UZH in General Management, CAS UZH in Leadership und DAS UZH in Unternehmensführung!
Am 9. Juni 2026 durften die Teilnehmenden der Kohorte 2025–2026 der Programme CAS General Management, CAS Leadership und DAS Unternehmensführung gemeinsam mit der Executive Education der Universität Zürich auf ihren erfolgreichen Abschluss anstossen.
Abschluss der Kohorte 2025-2026
Am 9. Juni 2026 durften die Teilnehmenden der Kohorte 2025–2026 der Programme CAS General Management, CAS Leadership und DAS Unternehmensführung gemeinsam mit der Executive Education der Universität Zürich auf ihren erfolgreichen Abschluss anstossen. Die Feier fand im Restaurant UniTurm der Universität Zürich statt und bot einen würdigen Rahmen für den gemeinsamen Abschluss eines intensiven Weiterbildungsabschnitts.
Programmdirektor Anıl Özdemir eröffnete den Abend mit einer Willkommensrede und blickte auf die vergangenen neun bis zwölf Monate zurück. Im Zentrum standen die vielfältigen Erkenntnisse aus den Modulen in den Bereichen General Management, Leadership und Unternehmensführung. Thematisch reichte die Spannweite von Strategie, Marketing, Innovation und Finance über Leadership, Organisation und Change Management bis hin zu Krisenkompetenz, Künstlicher Intelligenz, Digitaler Transformation und Strategischen Verhandlungen.
In den kommenden Wochen werden rund 50 bis 60 Diplome ausgestellt. Für die Executive Education stehen diese Diplome auch für ebenso viele individuelle und spannende Success Stories.

- Flavio Leone
Besonders eindrücklich waren die zahlreichen Gespräche und Diskussionen, die sich über die einzelnen Module hinweg ergaben. Kritische Fragen, vielfältige Perspektiven sowie unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungsansätze prägten den Austausch. Sowohl in den Gesprächen mit den Teilnehmenden als auch mit den Dozierenden zeigte sich immer wieder jene Motivation, Neugierde, kritische Reflexion und Lernfreude, die an der Executive Education gezielt gefördert wird und einen zentralen Bestandteil ihres Purpose bildet.
Die Kohorte zeichnete sich zudem durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus: Die Teilnehmenden sind im Durchschnitt rund 40 Jahre alt und verfügen über etwa 15 Jahre Berufserfahrung. Sie bringen Bachelor-, Master- und Doktorabschlüsse mit, rund 40 Prozent sind in leitenden Funktionen tätig, und in jeder Kohorte sind über zehn Branchen vertreten. Die Teilnehmenden kommen unter anderem aus der Verwaltung, dem Finance-Bereich, den Professional Services, dem Bildungs- und Gesundheitswesen, der Architektur- und Baubranche sowie aus internationalen NGOs und NPOs und der Medienwelt.
Für die Executive Education steht der Abschluss nicht allein für das Zertifikat, sondern ebenso für die Inhalte, das Lernumfeld und die Plattform, die sie ihren Teilnehmenden bietet. Die Absolventinnen und Absolventen sind nun Teil einer grösseren Community und jederzeit willkommen, die Executive Education erneut zu besuchen. Die Executive Education versteht sich als interdisziplinäre Plattform, die Wissen aus den Bereichen Management, Ökonomie, Finance, Informatik und Computer Science verbindet.
«To share with the intellectually hungry the freedom and joy we gain from critical and courageous thinking so that we empower them to more creatively and purposefully shape the economy and society of today and tomorrow. »
Digital Economics: What Music Streaming Can Teach us About Economics and Life
Einen inhaltlichen Höhepunkt des Abends bildete die Keynote von Luis Aguiar mit dem Titel Digital Economics: What Music Streaming Can Teach us About Economics and Life. Anhand der Entwicklung der Musikindustrie zeigte er, wie die Digitalisierung zunächst zu massiven Verwerfungen führte: Musikpiraterie liess die Erlöse einbrechen und stellte die Branche vor existenzielle Herausforderungen.
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- Flavio Leone
Gleichzeitig machte Luis deutlich, dass Digitalisierung nicht nur bestehende Geschäftsmodelle unter Druck setzt, sondern auch neue Chancen eröffnet. Durch tiefere Produktions- und Markteintrittskosten entstanden mehr Experimente, mehr kreative Outputs und neue Möglichkeiten, bislang schwer erkennbare oder unterschätzte Talente zu entdecken.
Ein weiterer Schwerpunkt der Keynote war die Rolle von Streaming-Plattformen als neue Gatekeeper. Plattformen wie Spotify übernehmen heute zentrale Funktionen bei der Distribution, Promotion und der Entdeckung neuer Musik. Dadurch verschiebt sich auch die Macht in der Wertschöpfungskette: von traditionellen Major-Labels hin zu Plattformen, die über Playlists und Empfehlungen mitbestimmen, welche Musik Aufmerksamkeit erhält.
Die Keynote unterstrich damit eindrücklich, dass der technologischer Wandel Märkte, den Wettbewerbe und kulturelle Wertschöpfung neu ordnet.
Luis Aguiar lehrt ab Frühling 2027 das Modul Economics of Digital Platforms in den Programmen MAS General Management und CAS Economics for Managers.
Luis ist Associate Professor für Management und Economics of Digital Transformation sowie DSI Professor an der Digital Society Initiative der Universität Zürich, Schweiz. Ausserdem ist er Research Associate am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim, Deutschland, und Fellow des CESifo Research Network. Vor seiner Berufung an die Universität Zürich war er Research Fellow in der Digital Economy Unit des Joint Research Center der Europäischen Kommission in Sevilla, Spanien.
Seine Forschung konzentriert sich auf die Ökonomie der Digitalisierung und Online-Märkte. Er untersucht die Auswirkungen technologischen Wandels auf Unternehmen, Konsument*innen, Märkte und Wohlfahrt, mit einem besonderen Fokus auf digitale Medienprodukte. Seine Forschung wird von verschiedenen Förderinstitutionen unterstützt – unter anderem vom European Research Council im Rahmen eines ERC Consolidator Grant – und wurde in führenden wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, darunter das Journal of Political Economy, Information Systems Research, Marketing Science, das Journal of Industrial Economics und das International Journal of Industrial Organization.
Derzeit ist er Co-Editor-in-Chief von Information Economics and Policy. Über seine Forschung wurde in verschiedenen Medien berichtet, darunter The Economist, The Wall Street Journal, Forbes, CNBC und das Billboard Magazine.
Luis promovierte an der Universidad Carlos III de Madrid, hat einen Masterabschluss in Economics, Finance and Management der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona sowie ein Lizentiat in Volkswirtschaft der Universität Genf, Schweiz.
Anıl Özdemir lehrt ab Frühling 2027 das Modul Leveraging Marketing Technologies in den Programmen MAS General Management und CAS Strategic Marketing.
Anıl verantwortet die strategische Programmentwicklung an der Executive Education der Universität Zürich. Zuvor leitete er als Head of Marketing zahlreiche Strategie‑ und Marketinginitiativen zur Weiterentwicklung der Executive Education der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich.
Er studierte an den Universitäten Zürich und St. Gallen Betriebs‑ und Volkswirtschaft, sowie Strategie und International Management, und war Gastforscher an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona. Er war als Unternehmensberater für internationale Unternehmen in der Konsumgüter-, Retail- und Finanzindustrie tätig, bevor er für seine Dissertation zurück an die Universität Zürich kehrte. In seiner Dissertation untersuchte er die Ökonomie der Sport‑ und Unterhaltungsbranche und leitete als Managing Director das Center for Research in Sports Administration an der Universität Zürich. Seine Forschung befasste sich unter anderem mit dem Nachfrageverhalten von TV‑Zuschauer:innen im Tennissport sowie mit der Performance‑Varianz von Mitarbeiter:innen und deren Einfluss auf Einkommensunterschiede.
Anıl lehrt zum Thema Marketing oder zur Ökonomie der Sport- und Unterhaltungsbranche an verschiedenen Hochschulen. Zuletzt gründete er den Kulturverein jazzhane, der sich Musik widmet, die entlang der Seidenstrasse entstanden, wiederentdeckt und neu interpretiert worden ist. Der Verein veranstaltet an zentralen Konzertlokalen und Kulturinstitutionen der Schweiz Festivals, Konzerte und verschiedene Wissenstransferformate.
Fotografie: Flavio Leone