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Förderung von ethischem Verhalten durch psychologische Sicherheit

Wie ermutigen Organisationen ihre Mitarbeitenden, über ethische Verstöße zu sprechen? Und warum ziehen es einige Personen vor zu schweigen, während andere ein Fehlverhalten melden? In einer Welt, in der Unternehmen aller Art zunehmend unter die Lupe genommen werden, ist es wichtiger denn je, dass Fehlverhalten gemeldet wird, damit Führungskräfte schnell und angemessen reagieren können.

In einer globalen Studie über Ethik am Arbeitsplatz haben Baiba Renerte vom Institut für Banking und Finance der Universität Zürich und Co-Autor:innen Daten von mehr als 38'000 Mitarbeitenden von Novartis in über 100 Ländern gesammelt.

Sie fanden heraus, dass psychologische Sicherheit - definiert als "die gemeinsame Überzeugung, dass das Team sicher ist für zwischenmenschliche Risikobereitschaft" - direkt mit der Bereitschaft zusammenhängt, unethisches Verhalten über Länder, Kultur, Dienstalter und Funktionen hinweg zu melden. Mit anderen Worten, ein Umfeld, in dem Mitarbeitende sich wohl fühlen, wenn sie Probleme melden, ist entscheidend, um künftiges Fehlverhalten zu verhindern. Der Aufbau eines psychologisch sicheren Umfelds, welches das Sprechen über ethisches Verhalten erleichtert, ist sowohl für den Ruf des Unternehmens als auch für die langfristige Unternehmensleistung essenziell.

Unethisches Verhalten kann eine Zeit lang verborgen bleiben, aber es wird wahrscheinlich irgendwann aufgedeckt werden und verursacht mehr Schaden, als wenn es frühzeitig erkannt und korrigiert wird.

(Quelle: Oec. Magazin Ausgabe #19)

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